You take the blue pill - the story ends, you wake up in your bed
and believe whatever you want to believe. You take the red pill - you stay
in Wonderland and I show you how deep the rabbit-hole goes.

Remember... all I'm offering is the truth. Nothing more.
(Morpheus)

Hinweise


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Bachelor- Diplom- und Masterarbeiten


Es werden ständig Themen aus den Fachgebieten der Theoretischen Informatik vergeben. Die Schwerpunkte bilden dabei Komplexitätstheorie, Kryptographie, eingebettete Systeme, die Theorie der Formalen Sprachen und die Logik in der Informatik.

Einige Bemerkungen zur Lehre


Viele Studenten haben, besonders in den ersten Semestern, oft erhebliche Probleme mit mathematischen Notationen und Denkweisen, die gerade in der (praktischen!) Informatik eine extrem große und wichtige Rolle spielen. Diese Probleme lassen sich nur durch stetiges, selbstständiges, regelmäßiges und ausdauerndes Üben, „selber machen“ und durch selbstständiges Anfertigen von Vorlesungsmitschriften überwinden. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn das Lösen einer einzigen Aufgabe manchmal mehrere Stunden benötigt, denn das ist völlig normal. Mathematik ist ein „full contact sport“, d.h. auf der Tribüne sitzen und zusehen reicht nicht. Leider zeigt es sich oft, dass die Schule solche Kompetenzen nicht (mehr) vermittelt, d.h. Sie werden diese am Anfang Ihres Studiums mühsam erlernen müssen. Sie erwerben sich durch solche Aufgaben u.a. eine Problemlösungskompetenz, die für spätere Projekte (z.B. Bachelor- und Masterarbeit) extrem hilfreich ist. In der beruflichen Praxis werden Sie sich auch regelmäßig mit sehr komplexen Aufgabenstellungen beschäftigen, d.h. diese Problemlösungsstrategien sind eine Grundvoraussetzung für das Berufsleben eines erfolgreichen Informatikers. Auch aus diesen Gründen ist es also sehr sinnvoll, die (wöchentlichen) Übungsblätter oder Praktikumsaufgaben der jeweiligen Veranstaltung selbstständig und regelmäßig zu bearbeiten! Es reicht nicht, die in den Übungen präsentierten Lösungen zu konsumieren, denn ein Lerneffekt stellt sich nur ein, wenn Sie die Aufgaben selbstständig lösen. Dabei ist es auch hilfreich, wenn Sie eine Aufgabe mal nicht lösen, denn auch bei einer ausdauernden aber nicht erfolgreichen Bearbeitung einer Aufgabe kommt es zu einem (oft größeren) Lerneffekt! Beachten Sie auch, dass es oft nicht nur die richtige Lösung gibt, stattdessen sind meist (ganz) unterschiedliche Lösungswege möglich. Der Lösungsweg Abschreiben vom letzten Semester ist sicherlich kein lohnender (insbesondere wenn die Aufgaben minimal geändert wurden) Weg! Werden die Übungen nicht selbstständig erarbeitet, so bleibt der Lernerfolg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus, was sich sicherlich in der Klausur zum ersten Mal (aber nicht zum letzten Mal) rächen wird. Leider zeigt sich, dass diese Bemerkungen durch die Hörer regelmäßig ignoriert werden, was den mathematischen Fächern den zweifelhaften Ruf „schwierig“ zu sein verschafft (zu Unrecht!). Deshalb

Warnung: diese Schwierigkeiten lassen sich auf gar keinen Fall durch drei Tage Lernen vor der Klausur lösen!


Auch eine oder zwei Wochen wird dazu erfahrungsgemäß nicht ausreichen! Dieser Hinweis lässt sich sinngemäß natürlich auch auf (fast) alle anderen Fächer Ihres Studiums übertragen. Einer der Gründe für die hohen Abbrecherquoten in den MINT-Fächern liegt in der regelmäßigen Ignoranz dieser Tatsache durch die Anfänger. Ist das „Kind in den Brunnen gefallen“, so ist das Aufholen der Defizite sehr sehr schwer, da an einer Hochschule nicht so extrem langsam wie an der Schule gearbeitet wird!

Sage es mir, und ich werde es vergessen!
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten!
Lass es mich tun, und ich werde es können!
(Konfuzius)

Weiterhin zeigt sich, dass die mathematischen Beweismethodiken sehr oft eng mit Konzepten aus der Softwareerstellung verknüpft sind, d.h. mathematisches Denken hat in der Praxis für Informatiker einen grossen Wert. Ein schönes Beispiel hierfür ist die starke Ähnlichkeit von Induktionsbeweisen und rekursiven Algorithmen, aber auch die Ideen von direkten Beweisen führen oft zu Algorithmen. Dies zeigt, dass sich eine Einarbeitung in mathematische Denkweisen auch für Informatiker lohnt, auch wenn ein direkter Zusammenhang vielleicht nicht sofort ersichtlich ist. Ein (sehr) kurzer Crashkurs mit einigen Beispielen, der evtl. Defizite aus der Schule ausgleichen helfen soll, findet sich in diesem Grundlagenskript. Um Hinweise zur Ergänzung dieses Skriptes wird dringend gebeten, denn die Skripten werden für Sie (und nicht für den/die Dozenten) erstellt, d.h. es ist in Ihrem Interesse, dass Verbesserungen und Erweiterungen eingebaut werden. Beachten Sie auch, dass die Inhalte der Vorlesungen von den Inhalten der jeweiligen Skripten abweichen können! Es kann insbesondere Inhalte in einem Skript geben, die nicht prüfungsrelevant sind, und prüfungsrelevante Inhalte, die nicht im Skript zur Vorlesung enthalten sind.

Self-education is, I firmly believe,
the only kind of education there is.
(Isaac Asimov)

Sollten Sie Fragen, Probleme oder Anregungen haben, dann erreichen Sie mich kurzfristig oft auch in meiner Online Sprechstunde.


Vorlesungen


Wintersemester 2017/2018


Sommersemester 2017

  • Komplexitätstheorie (Master)
  • Codierungstheorie (Master)
  • Graphentheorie (Bachelor)

Wintersemester 2016/2017

  • Security AI (Bachelor)
  • IT-Sicherheit für Wirtschaftsinformatiker (Bachelor)
  • Wahlprojekt (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)

Sommersemester 2016

  • Automatentheorie und Formale Sprachen (Bachelor)
  • Quantencomputing (Bachelor)
  • Graphentheorie (Bachelor)

Wintersemester 2015/2016

  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Hard- und Softwareschnittstellen (Bachelor)

Sommersemester 2015

  • Automatentheorie und Formale Sprachen (Bachelor)

Wintersemester 2014/2015

  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Komplexitätstheorie (Master)

Sommersemester 2014

  • Hard- und Softwareschnittstellen (Bachelor)
  • Graphentheorie und Graphenalgorithmen (Bachelor)
  • Algorithmen und Datenstrukturen (Bachelor)

Wintersemester 2013/2014

  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Kryptologie (Master)
  • Masterprojekt „Kryptographie für tief eingebettete Systeme“ (Master)
  • Softwareprojekt „Quadratisches Sieb“ (Bachelor)

Wintersemester 2012/2013

  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Komplexitätstheorie (Master)

Sommersemester 2012

  • Algorithmen und Datenstrukturen (Bachelor)
  • Graphentheorie und Graphenalgorithmen (Bachelor)
  • Logik und Berechenbarkeit (Master)

Wintersemester 2011/2012

  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Masterprojekt (Master)
  • Seminar Numerische Verfahren und Analysisgrundlagen (Bachelor)

Sommersemester 2011

  • Parallele und verteile Algorithmen (Master)
  • Komplexitätstheorie (Master)

Wintersemester 2010/2011


  • Diskrete Strukturen (Bachelor)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Kryptologie (Master)

Sommersemester 2010


  • Logik Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Ausgewählte Kapitel der Theoretischen Informatik (Doktorandenkolleg)

Wintersemester 2009/2010


  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Formale Sprachen und Automatentheorie (Bachelor)

Sommersemester 2009


  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Fachseminar „Algorithmik und deren Grenzen“ (Bachelor)
  • Security AI (Bachelor)

Sommersemester 2008


  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Algorithmen und Datenstrukturen (Bachelor)

Wintersemester 2007/2008


  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Formale Sprachen und Automatentheorie (Bachelor)
  • Kryptographische Algorithmen (Diplom-Vertiefung)

Sommersemester 2007


  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Diskrete Mathematik (Master)
  • Algorithmen und Datenstrukturen / Informatik I (Bachelor / Diplom)

Wintersemester 2006/2007


  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Formale Sprachen und Automatentheorie (Bachelor)
  • Kryptographische Algorithmen (Diplom-Vertiefung)

Sommersemester 2006


  • Algorithmen und Datenstrukturen / Informatik I (Bachelor / Diplom)
  • Logik, Berechenbarkeit und Komplexität (Master)
  • Kryptologie (Master)

Letzte Änderung: 18.10.17